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    20. Juli 2026

    Heilpraktiker-Prüfung: Wie viele Fehler sind erlaubt?

    Beim allgemeinen Heilpraktiker musst du in der Regel mindestens 75 Prozent der Fragen richtig beantworten. Bei 60 Fragen sind das 45 richtige Antworten, du darfst also höchstens 15 Fehler machen. Beim Heilpraktiker für Psychotherapie liegt die Grenze bei rund 21 von etwa 28 Fragen, also etwa 7 erlaubten Fehlern. Die genaue Zahl kann je nach Gesundheitsamt leicht abweichen.

    Wie viele Fehler sind bei der Heilpraktiker-Prüfung erlaubt?

    Die Antwort ergibt sich aus der 75-Prozent-Grenze. Wer diese Schwelle nicht erreicht, besteht den schriftlichen Teil nicht und wird nicht zur mündlichen Prüfung zugelassen. Entscheidend ist nicht eine feste Fehlerzahl, sondern der Anteil richtiger Antworten. Deshalb hängt die erlaubte Fehlerzahl direkt von der Gesamtzahl der Fragen an deinem Prüfungstermin ab.

    Wie viele Fragen muss man bei der Heilpraktikerprüfung richtig haben?

    Beim allgemeinen Heilpraktiker musst du in der Regel 45 von 60 Fragen richtig beantworten, das sind 75 Prozent. Beim Heilpraktiker für Psychotherapie sind es rund 21 von etwa 28 Fragen. Die Zahl der nötigen richtigen Antworten steigt oder sinkt also mit der Gesamtzahl der Fragen, während der Prozentsatz gleich bleibt. Warum diese Grenze so viele scheitern lässt, liest du in unserem Beitrag zur Durchfallquote der Heilpraktiker-Prüfung.

    Die 75-Prozent-Grenze in konkreten Zahlen

    PrüfungFragenNötig (75 %)Erlaubte Fehler
    Allgemeiner Heilpraktiker6045bis zu 15
    Heilpraktiker für Psychotherapieca. 28ca. 21ca. 7

    Diese Werte sind die üblichen Richtgrößen. Manche Ämter setzen bei der Psychotherapie-Prüfung eine etwas andere Fragenzahl an, wodurch sich die erlaubte Fehlerzahl um ein bis zwei Fragen verschiebt. Verlasse dich daher nie auf die genaue Zahl allein, sondern rechne mit einem Sicherheitspuffer.

    Allgemeiner Heilpraktiker: 45 von 60 Fragen

    Beim allgemeinen Heilpraktiker gilt bundesweit meist die Marke von 60 Fragen im schriftlichen Teil. 75 Prozent davon sind 45 richtige Antworten. Jede falsch beantwortete Frage bringt dich näher an die Grenze. Wer knapp plant und nur 45 anpeilt, riskiert das Bestehen bei einer einzigen unerwartet schweren Frage. Warum so viele genau an dieser Hürde scheitern, liest du in unserem Beitrag zur Durchfallquote der Heilpraktiker-Prüfung.

    Heilpraktiker für Psychotherapie: rund 21 von 28

    Die Prüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie umfasst in der Regel etwa 28 Fragen. Auch hier gilt die 75-Prozent-Grenze, was rund 21 richtige Antworten bedeutet. Weil die Gesamtzahl kleiner ist, wiegt jede einzelne Frage schwerer: Schon wenige Fehler mehr können über Bestehen oder Nichtbestehen entscheiden.

    Die „mindestens“ gegen „mehr als“ Falle

    An der Grenze kommt es auf die genaue Formulierung deines Gesundheitsamts an. Manche Ämter verlangen „mindestens 75 Prozent“, andere „mehr als 75 Prozent“. Bei 60 Fragen kann das den Unterschied zwischen 45 und 46 nötigen richtigen Antworten ausmachen, also eine einzige Frage. Kläre die für dich gültige Regelung vorab bei deinem zuständigen Amt, damit du dich nicht auf die falsche Schwelle verlässt.

    Warum die Grenze so hoch liegt

    Die 75-Prozent-Hürde ist bewusst hoch angesetzt. Sie soll sicherstellen, dass niemand ohne solides medizinisches Grundwissen eigenverantwortlich Kranke behandelt. Der Gesetzgeber prüft damit vor allem, ob von der künftigen Tätigkeit keine Gefahr für die Volksgesundheit ausgeht. Diese Logik erklärt, warum die Prüfung streng ist und wenig Spielraum lässt. Den vollständigen Ablauf findest du in unserem Überblick zur Heilpraktiker-Prüfung.

    Wie du den Puffer sicher erreichst

    Ziel ist nicht, exakt 45 Fragen zu treffen, sondern mit Reserve über die Grenze zu kommen. Das gelingt am zuverlässigsten mit echten Altfragen, weil sie die typischen Formulierungen und Fallstricke wiederholen. Trainiere so lange, bis du in Probeprüfungen stabil über 80 Prozent liegst. Wie du systematisch mit Altfragen und Lösungen lernst, zeigt unser Leitfaden zum Üben von Prüfungsfragen. Und falls es doch nicht reicht, erklärt unser Beitrag was nach dem Nichtbestehen möglich ist.

    Fazit

    Beim allgemeinen Heilpraktiker sind bei 60 Fragen bis zu 15 Fehler erlaubt, bei der Psychotherapie-Prüfung rund 7 von etwa 28. Weil an der Grenze schon eine Frage entscheidet, solltest du nie knapp planen. Prüfe die genaue Regelung bei deinem Amt und übe auf einen sicheren Puffer über 75 Prozent hin.

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